Börsengang von SpaceX: Wichtige Fakten und Einblicke

SpaceX steht seit Jahren im Fokus der Medien, der Investoren und der Öffentlichkeit – vor allem aufgrund seiner Starts mit wiederverwendbaren Raketen, des Ausbaus von Starlink und natürlich seines Gründers und CEO Elon Musk.
Doch in seiner 24-jährigen Geschichte ist nichts mit diesem Börsengang vergleichbar. Alle scheinen interessiert zu sein, vielleicht wegen seines schieren Ausmaßes. Das Unternehmen hat 555,6 Millionen Aktien zu einem Preis von jeweils 135 US-Dollar platziert und damit 75 Milliarden US-Dollar eingenommen – was diesen Börsengang zum größten aller Zeiten macht. Bei diesem Preis könnte die Transaktion Musk zudem zum weltweit ersten „Trillionär“ machen.
TechCrunch hat die Anfänge, Herausforderungen und Erfolge von SpaceX begleitet. Wir sind auch dabei, wenn es weitergeht. Dieser Artikel wird laufend mit den neuesten Nachrichten zum SpaceX-Börsengang aktualisiert.
So verfolgen Sie den Börsengang von SpaceX
Bei einem so großen Börsengang arbeitet hinter den Kulissen eine umfangreiche Finanzinfrastruktur – daher lautet die erste Frage: Wann wird die Aktie tatsächlich an den Markt kommen? SpaceX wird an der NASDAQ notiert; die offizielle Notierung finden Sie hier, wo der Rekordkurs angezeigt wird, sobald er verfügbar ist. Die NASDAQ hat außerdem ein Video, in dem das SpaceX-Team die Glocke läutet – falls Sie das interessiert.
Der Kurs ist jedoch nur ein Faktor. Für die aktuellsten Informationen sind Finanznachrichtenportale wie Bloomberg und CNBC die beste Wahl – beide bieten Live-Blogs an und berichten über etwaige Zwischenfälle, sobald die Aktie an den Markt kommt.
In Zahlen
Hier werfen wir einen Blick auf einige der größeren Zahlen, die entscheidenden Kennzahlen und die atemberaubenden Beträge im S-1-Antrag des Unternehmens.
So verzeichnete SpaceX im Jahr 2025 bei einem Umsatz von über 18 Milliarden Dollar einen Verlust von 4,9 Milliarden Dollar. Das ist nur ein Bruchteil der mehr als 37 Milliarden Dollar, die das Unternehmen seit seiner Gründung verloren hat.
Als CEO kontrolliert Elon Musk etwa 85,1 % der Stimmrechte des Unternehmens. Mehr dazu erfahren Sie im nächsten Abschnitt „Wer gewinnt und wer nicht“ – und wir werden hier weiterhin interessante Zahlen hinzufügen.
Hier ist eine weitere Zahl, die unsere Aufmerksamkeit erregt hat: 4.400. Das ist laut der „New York Times“ die Anzahl der SpaceX-Mitarbeiter, die zu Millionären werden könnten.
Elon Musk hört Sie vor lauter Aufregung um seinen 1,75 Billionen Dollar schweren Börsengang nicht: Der „Equity“-Podcast nimmt Stellung zum Börsengang
Wer gewinnt und wer nicht
Der Börsengang von SpaceX ist der größte der Geschichte und beschert einigen Investoren, Mitarbeitern und natürlich Elon Musk einen riesigen Gewinn.
Wie Elon Musk durch den SpaceX-Börsengang seine Macht ausbauen wird: Musk, der über mehr als 50 % der Stimmrechte verfügt, wird einen fast monarchischen Einfluss auf das börsennotierte SpaceX ausüben – eine Kontrolle, die weit über das hinausgeht, was andere Tech-Gründer normalerweise genießen.
Wer profitiert am meisten vom SpaceX-Börsengang? Vor allem Elon – und einige aus seinem engsten Kreis: Elon Musk hält mit Milliarden von Aktien den größten Anteil an SpaceX, aber auch andere werden davon profitieren. Hier ist eine Übersicht darüber, wer was besitzt.
SPV-Investoren von SpaceX werden ihre tatsächlichen Bestände erst nach Ablauf der Sperrfristen nach dem Börsengang erfahren: Nach dem Börsengang von SpaceX sehen sich SPV-Investoren der unteren Ebenen mit versteckten Gebühren, langen Auszahlungsverzögerungen und dem Risiko von regelrechtem Betrug konfrontiert.
Was steht im S-1-Dokument?
Das S-1-Registrierungsdokument bot einen beispiellosen Einblick in SpaceX und deckte die Finanzlage sowie verschiedene Geschäftsbereiche ab. Das Dokument wurde im Vorfeld des Börsengangs überarbeitet, und wir haben jede Änderung nachverfolgt. Hier sind unsere Erkenntnisse.
Der Börsengang-Antrag von SpaceX ist vollgepackt mit KI-Wetten, „Starship“-Träumen und Elon Musk im Mittelpunkt: Der Antrag offenbart ein Geschäft, das von Starlink-Satelliteninternet dominiert wird, Verluste in Höhe von über 37 Milliarden US-Dollar aufweist und Zukunftsaussichten durch den Geschäftsbereich xAI bietet.
Der Weg von „Starship“ zur Wiederverwendbarkeit erscheint nach dem S-1-Dokument von SpaceX ungewiss: Der Börsengang und der „Starship“-Testflug lieferten zwei wichtige Datenpunkte, die ein realistisches Bild der kommenden Jahre zeichnen – eines, das sowohl Befürworter als auch Kritiker enttäuschen könnte.
SpaceX warnt Investoren vor künftiger Verwässerung und schürt damit Gerüchte über eine Fusion mit Tesla: Das Unternehmen fügte seinem S-1-Antrag einen neuen Passus hinzu, in dem potenzielle Investoren darauf hingewiesen werden, dass es nach dem Börsengang zu einer erheblichen Verwässerung kommen könnte.
Geschäfte und Ereignisse vor dem Börsengang
Im Vorfeld des Börsengangs schloss SpaceX eine Reihe von Geschäften ab, bei denen es hauptsächlich Rechenkapazitäten verkaufte, um seine Bilanz zu stärken.
Anthropic wird xAI monatlich 1,25 Milliarden Dollar für Rechenleistung zahlen: Erste Berichterstattung über den Anthropic-Deal am 20. Mai.
Wie lange läuft der Mietvertrag zwischen Anthropic und SpaceX? Die Meinungen gehen auseinander: Elon Musk spielt die Laufzeit des Vertrags zwischen SpaceX und Anthropic weiterhin herunter.
Google wird SpaceX monatlich 920 Millionen US-Dollar für Rechenleistung zahlen: Ein Google-Vertreter bezeichnete den Vertrag als kurzfristig und erklärte, er diene dazu, den unerwarteten Bedarf an den kürzlich eingeführten KI-Produkten des Unternehmens zu decken.
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In Zahlen
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Wer profitiert am meisten vom SpaceX-Börsengang? Vor allem Elon – und einige aus seinem engsten Kreis: Elon Musk hält mit Milliarden von Aktien den größten Anteil an SpaceX, aber auch andere werden davon profitieren. Hier ist eine Übersicht darüber, wer was besitzt.
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