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Die IPO-Dokumentation von SpaceX zeigt, dass das Geschäft mit Satelliteninternet profitabel ist – während die Kernbereiche Luftfahrt und KI nach erheblichen Verlusten stehen.

Der amerikanische Raumfahrtkonzern SpaceX hat kürzlich eine S-1-Einreichung bei der US- Securities and Exchange Commission vorgelegt und damit seine Absicht angekündigt, an der NASDAQ unter dem Tickersymbol „SPCX“ notiert zu werden. Diese Einreichung bietet erstmals einen umfassenden Einblick in die finanziellen Verhältnisse von SpaceX und zeigt, wie das Unternehmen sich von einem reinen Raketenstartdienstleister zu einer bedeutenden Kraft im Bereich des Satelliteninternets und der KI-Infrastruktur entwickelt hat.
Das Segment der Satellitenverbindungen führt an
Daten aus dem Prospekt zeigen, dass der Geschäftsbereich der Satellitenverbindungen – vor allem getrieben durch das Starlink-Projekt – inzwischen SpaceXs wichtigster wirtschaftlicher Motor ist. Im ersten Quartal 2026 erzielte dieser Bereich Einnahmen in Höhe von 3,26 Milliarden US-Dollar, was 69 Prozent des Gesamteinkommens des Unternehmens ausmacht.
Mit rund 10,3 Millionen Abonnenten ist der Geschäftsbereich der Satellitenverbindungen auch der einzige derzeit gewinnbringende Bereich von SpaceX. Sein Betriebsergebnis belief sich im ersten Quartal auf 1,19 Milliarden US-Dollar und bildet somit die Grundlage für das Gesamt-Geldfluss des Unternehmens.
Raumfahrt und KI stehen weiterhin vor Herausforderungen
Im Gegensatz dazu kämpft der traditionelle Raumfahrtbereich weiterhin mit erheblichen Belastungen durch Forschungs-, Entwicklungs- und Startkosten. Obwohl dieser Bereich im ersten Quartal Einnahmen in Höhe von 619 Millionen US-Dollar erzielte, verzeichnete er einen Betriebsverlust von 662 Millionen US-Dollar.
Der Bereich, der die Gesamtgewinnabilität am stärksten beeinflusst, ist der neu integrierte KI-Geschäftsbereich, der im ersten Quartal einen Betriebsverlust in Höhe von 2,469 Milliarden US-Dollar verzeichnete. Dennoch arbeitet SpaceX an einer einheitlichen Strategie unter dem Konzept „Raketen, Satelliteninternet und KI-Computing“ und plant die Einrichtung von Orbitaldatenzentren bereits ab 2028.
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