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OpenAI's Sora wird in den USA, Kanada und ausgewählten Regionen auf Android ausgeweitet.

Sora, der KI-Videogenerator von OpenAI, wird offiziell für Nutzer in den Vereinigten Staaten, Kanada, Japan, Korea, Taiwan, Thailand und Vietnam auf Android eingeführt.
Sora wurde erstmals im September als iOS-App veröffentlicht und kletterte schnell an die Spitze der App Store-Charts, wobei es in nur einer Woche über eine Million Downloads erzielte. Mit seiner Einführung im Google Play Store wird seine Reichweite erheblich erweitert, was wahrscheinlich eine weitere große Welle von Installationen auslösen wird.
Die Android-App enthält alle Funktionen der iOS-Version. Dazu gehört auch die „Cameos”-Funktion, mit der Nutzer Videos von sich selbst erstellen können, in denen sie verschiedene Aktivitäten ausführen, wobei sie ihr eigenes digitales Abbild verwenden.
Die Nutzer können diese Videos in einem TikTok-ähnlichen Feed teilen, wo sie auch Inhalte anderer Creator entdecken und mit ihnen interagieren können. Diese Erweiterung scheint ein strategischer Schachzug von OpenAI zu sein, um seine Position auf dem umkämpften Markt für Kurzvideos zu festigen. Der KI-Marktführer positioniert sich, um Giganten wie Meta – das kürzlich seinen eigenen KI-Video-Feed „Vibes“ vorgestellt hat – sowie etablierte Plattformen wie TikTok und Instagram herauszufordern.
Die Sora-App ist jetzt für Android verfügbar in:
Kanada
Japan
Korea
Taiwan
Thailand
USA
Vietnam pic.twitter.com/wmx5KU4VM1— Sora (@soraofficialapp) 4. November 2025
Trotz ihrer Beliebtheit wurde die App wegen ihres Umgangs mit Deepfake-Technologie kritisiert. Kurz nach dem Start begannen Nutzer, respektlose Videos von historischen Persönlichkeiten wie Martin Luther King Jr. zu erstellen. Als Reaktion darauf stellte Sora im vergangenen Monat vorübergehend die Erstellung von Inhalten mit Dr. King ein und verstärkte seine Sicherheitsprotokolle.
Das Unternehmen hat kürzlich auch seine Richtlinien in Bezug auf urheberrechtlich geschützte Figuren wie SpongeBob und Pikachu überarbeitet. Es wechselte von einem „Opt-out”-Modell zu einem „Opt-in”-System, das die ausdrückliche Genehmigung der Rechteinhaber erfordert.
Sora befindet sich derzeit auch in einem Rechtsstreit mit der Prominenten-Videoplattform Cameo über die Benennung seiner Flaggschiff-Funktion „Cameo”.
Für die Zukunft plant OpenAI, Sora um weitere Funktionen zu erweitern. Zu den kommenden Features gehören Charakter-Cameos, mit denen Nutzer ihre Haustiere oder sogar leblose Objekte in KI-generierten Videos auftreten lassen können. Außerdem werden grundlegende Videobearbeitungswerkzeuge entwickelt, beispielsweise die Möglichkeit, mehrere Clips zu kombinieren. Darüber hinaus will Sora den Nutzern mehr Kontrolle über ihre Social-Feeds geben, sodass sie Inhalte von bestimmten Erstellern kuratieren können, anstatt einen breiten, algorithmischen Stream zu erhalten.
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