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Musk sagt im OpenAI-Rechtsstreit aus, kritisiert die Sicherheit von ChatGPT und korrigiert die Höhe der Spende
In Elon Musks Klage gegen OpenAI zeigen Videoaussagen vom vergangenen September – die diese Woche veröffentlicht wurden –, wie Musk scharfe Vorwürfe hinsichtlich der Sicherheitsbilanz von OpenAI erhebt. Er behauptete, sein Unternehmen xAI lege mehr Wert auf Sicherheit als OpenAI, und wies darauf hin, dass ChatGPT mit psychischen Problemen bei Nutzern in Verbindung gebracht worden sei, darunter auch Selbstmordfälle, während bei Grok keine ähnlichen Vorfälle zu verzeichnen seien.
Diese Äußerungen gehen auf die Prüfung eines offenen Briefes vom März 2023 zurück, in dem ein Stopp der fortgeschrittenen KI-Entwicklung gefordert wurde. Musk betonte, dass er den Brief aus echter Sorge um KI-Risiken und nicht aus Wettbewerbsgründen unterzeichnet habe, und bekräftigte, dass AGI (Artificial General Intelligence) erhebliche Risiken berge.

Im Mittelpunkt der Klage steht der Wandel von OpenAI von einem gemeinnützigen Forschungslabor zu einem gewinnorientierten Unternehmen. Musk macht geltend, dass dieser Wandel gegen die ursprüngliche Vereinbarung verstoße und dazu geführt habe, dass die Organisation Geschwindigkeit und Größe über Sicherheit stelle. In der Zeugenaussage wurden auch korrigierte finanzielle Details genannt: Musk räumte ein, dass seine frühere Behauptung, 100 Millionen Dollar an OpenAI gespendet zu haben, unzutreffend war; die tatsächliche Summe belief sich auf etwa 44,8 Millionen Dollar. Er gab ferner bekannt, dass OpenAI ursprünglich gegründet wurde, um der Dominanz von Google im Bereich der KI entgegenzuwirken, und warf Google-Mitbegründer Larry Page vor, die Sicherheit von KI zu missachten.
Doch Musks Sicherheitsbehauptungen werden in der Praxis auf den Prüfstand gestellt. Vor kurzem hat das Grok-Modell von xAI mehrere behördliche Untersuchungen in Kalifornien und der Europäischen Union ausgelöst, da es unbefugt unangemessene Bilder erzeugt hat. Da der Beginn eines Schwurgerichtsverfahrens für nächsten Monat erwartet wird, werden sowohl Musks Behauptungen als auch die regulatorischen Herausforderungen, denen sein Unternehmen gegenübersteht, für den Fall von entscheidender Bedeutung sein.
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