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Teaser-Fotos von Intels neuer GPU-Hardware für KI-Inferenz sind weltweit durchgesickert

Ein Tech-Leaker hat hochauflösende Spionagefotos von Intels kommender Rechenzentrums-GPU mit dem Codenamen „Crescent Island“ veröffentlicht. Da es sich um ein Produkt handelt, das Intel speziell für KI-Inferenz-Workloads optimiert hat, bieten die Bilder einen seltenen Einblick in den internen Hardware-Aufbau.
Die freigelegten Schaltkreismuster auf der Vorder- und Rückseite zeigen ein fortschrittliches PCIe-Gen5+-Goldfinger-Design. Der zentrale Bereich verfügt über ein großes GPU-Kernpad, während die Rückseite mit den neuesten 12V-2x6-Stromversorgungspads ausgestattet ist, um eine stabile Stromversorgung unter hoher Last zu gewährleisten.
20 LPDDR5X-Speicherchips auf der Platine
Der bahnbrechendste Aspekt dieser Hardware liegt in ihrer Speicherkonfiguration. Die Leiterplatte ist dicht mit 20 LPDDR5X-Speicherpads bestückt, wodurch die Karte bis zu 160 GB extrem großen Videospeicher unterstützt – ein äußerst wettbewerbsfähiges Merkmal auf dem aktuellen Markt für KI-Inferenz-Hardware.
Auch hinsichtlich des Stromversorgungsdesigns besticht die Karte durch eine robuste Komponentenauswahl. Professionelle Hardware-Medienanalysen deuten darauf hin, dass die GPU – basierend auf den Formunterschieden der Induktivitätspads – über eine 15-Phasen-Kernstromversorgung und eine 3-Phasen-Speicherstromversorgung verfügen wird. Darüber hinaus reserviert die Platine Platz für einen BMC-Management-Chip und eine seitliche USB-C-Schnittstelle, wahrscheinlich für Debugging-Zwecke.
Ausgerichtet auf den Markt für luftgekühlte Server
Laut Intels zuvor angekündigter offizieller Produkt-Roadmap zielt Crescent Island in erster Linie auf den Markt für luftgekühlte Server ab. Es basiert auf Intels neuester Xe3P-Mikroarchitektur und unterstützt nativ eine breite Palette fortschrittlicher Datentypen, darunter FP8 und MXFP4.
Die Vorstellung dieser KI-Inferenz-GPU signalisiert, dass Intel die Fertigstellung seiner Produktpalette für Rechenzentren vorantreibt. Offiziell wird erwartet, dass sie in der zweiten Hälfte des Jahres 2026 für große Cloud-Dienstleister und Unternehmenskunden verfügbar sein wird und effizientere Hardware-Optionen für den globalen Markt für KI-Inferenz-Computing bietet.
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