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Das neue Buch eines Hugo-Preisträgers sorgt für Kontroversen, nachdem der Autor zugegeben hat, dass die Hälfte davon von einer KI verfasst wurde
Kürzlich gab die renommierte Science-Fiction-Autorin und Hugo-Award-Preisträgerin Hao Jingfang in einem Medieninterview bekannt, dass künstliche Intelligenz etwa die Hälfte ihrer neuesten Science-Fiction-Kinderserie „Galaxy Academy“ beigesteuert habe, die in diesem Jahr erschienen ist. Diese Enthüllung löste sofort eine heftige Online-Debatte aus und verbreitete sich rasch über die sozialen Netzwerke.
Interessanterweise merkte Hao an, dass die Lektoren ihres Verlags die Qualität des Buches zuvor gelobt und ihr in diesem Jahr sogar wiederholt Komplimente für ihren Schreibstil gemacht hatten. Sie gab zudem zu, dass es für normale Leser nach der Veröffentlichung nahezu unmöglich war, zu erkennen, welche Teile von der KI generiert worden waren.

Chaotische Reaktionen im Netz
Nachdem die Nachricht bekannt wurde, kletterte das Thema schnell an die Spitze der Trendliste von Weibo und erregte breite Aufmerksamkeit in der Gesellschaft. Die Reaktionen der Öffentlichkeit gingen weit auseinander, und die Meinungen im Internet polarisierten sich rasch.
Viele Internetnutzer, die diese Idee ablehnten, äußerten Enttäuschung und argumentierten, dass eine derart starke Abhängigkeit von Technologie bedeute, dass Autoren „ihre Stifte weggeworfen“ hätten. Befürworter vertraten jedoch eine völlig andere Ansicht und sahen es als großen Fortschritt für die Branche an, wenn ein Autor offen zugibt, KI-gestützt zu schreiben.
Nicht der erste Kontakt mit technologiegestütztem Schreiben
Tatsächlich hat sich Hao Jingfang, Doktorin der Wirtschaftswissenschaften an der Tsinghua-Universität und Gründerin der Tongxing Academy, schon immer aktiv für Technologie eingesetzt. Im Jahr 2016 gewann sie mit ihrem von der Kritik gefeierten Werk „Beijing Folding“ den 74. Hugo Award für die beste Novelle.
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