Heim
Haushaltsgeräte-Giganten setzen auf physische KI, während große Modelle Einzug in den Alltag halten

Die kürzlich in Shanghai eröffnete AWE 2026 (China Household Appliances and Consumer Electronics Expo) signalisiert einen Wandel in der Technologielandschaft. Wenn Sie KI immer noch lediglich als Chat-Fenster auf Ihrem Bildschirm betrachten, werden der Roboterstaubsauger, der Treppen erklimmt, die KI-Brille, die „Zutaten identifiziert“, und der ausgestellte Roboterarm, der „Kalligraphie schreibt“, Ihr Verständnis völlig neu definieren. In diesem Jahr ist „Embodied AI“ offiziell in die zweite Phase der Unterhaltungselektronik eingetreten.
Betritt man die 140.000 Quadratmeter große Ausstellungsfläche, fällt als auffälligster Trend auf, wie traditionelle Haushaltsgeräte-Giganten ihre Produkte gemeinsam mit großen KI-Modellen neu definieren. Roborock belegte eine ganze Halle und präsentierte sein komplettes Sortiment an „Embodied AI“-Innovationen – von Robotern, die Wäsche zusammenlegen, bis hin zu All-in-One-Heimassistenten. Gleichzeitig wurden Teslas humanoider Roboter Optimus und EcoVacs’ KI-gestütztes Haustier „Mao Tu’er“ zu großen Publikumsmagneten. Roboter sind keine Laborexperimente mehr, sondern entwickeln sich rasch zu „Familienmitgliedern“, die man für nur 3.999 ¥ mit nach Hause nehmen kann.
Auch der Bereich der Küchengeräte erhält ein „Gehirn-Upgrade“. Robam stellte KI-Kochbrillen mit dem „Shen Shi Large Model“ vor, die den Nutzer über eine AR-Einblendung bei der Salzdosierung und dem richtigen Zeitpunkt zum Wenden der Zutaten anleiten; Fotile präsentierte ein vollständig integriertes automatisiertes Kochsystem. Wie Vertreter von TCL feststellten, geht KI über das Anfangsstadium von „Smart um der Smartness willen“ hinaus und löst nun echte Probleme der Nutzer.
Darüber hinaus stellten etablierte Branchenführer wie Haier Smart Home, Gree und Hisense ebenfalls ihre „KI-Kompetenz“ unter Beweis. Von Begleitrobotern, die Stürze bei älteren Menschen erkennen, bis hin zum Musie-Smart-Bett, das in Millisekunden reagiert – KI wandert aus der Cloud in reale Szenarien. Im Jahr 2026 sind große KI-Modelle vollständig in den Alltag integriert, und die Grenze zwischen der physischen und der digitalen Welt verschwindet rasch.
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