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Google stellt das eigenständige AI Studio ein und integriert es vollständig in Gemini, nachdem 800.000 Nutzer es vorbestellt hatten
Google ist dafür bekannt, Produkte einzustellen, doch dieses Mal wurde sogar eine noch nicht veröffentlichte App gestrichen. Google AI Studio, das auf der Google I/O vorgestellt wurde, wurde kurz vor dem Start eingestellt, obwohl im App Store und bei Google Play 800.000 Vorbestellungen aus 168 Ländern eingegangen waren.

Ursprünglich war die App für Android und iOS konzipiert und sollte Entwicklern ermöglichen, KI-Apps auf Mobilgeräten zu erstellen, zu testen und zu veröffentlichen. Das Google AI Studio-Team gab in den sozialen Medien bekannt, dass man, anstatt die Nutzer zum Download einer weiteren eigenständigen App aufzufordern, die Kernfunktionen direkt in die Gemini-App integrieren werde.
Integrieren statt aufgeben: Gemini als Drehscheibe
Die Funktionen wurden nicht verworfen, sondern in die Gemini-App auf Mobilgeräten und am Desktop eingebettet. Google strebt an, Gemini zu einer umfassenden Drehscheibe zu machen, die die Erstellung und das Prototyping von KI-Apps auf natürliche Weise im Rahmen alltäglicher intelligenter Gespräche ermöglicht. Sowohl Verbraucher als auch Entwickler werden bald über die täglichen Interaktionen mit Gemini Zugang zur Entwicklung maßgeschneiderter Apps erhalten.
Für die 800.000 Nutzer, die das Produkt vorbestellt hatten, ist der eigenständige AI Studio-Client nicht mehr verfügbar, doch die Kernfunktionen werden in zukünftige Gemini-Updates integriert. Unterdessen bleibt die Webversion von Google AI Studio aktiv und wird kontinuierlich weiterentwickelt, um professionellen Entwicklern und Kreativen zu dienen, die den Übergang von der Kreativität zur Kommerzialisierung vollziehen. Dieser Wandel von einer eigenständigen App zu einer integrierten Funktion spiegelt einen Branchentrend wider: KI-Assistenten, die Apps generieren, könnten eigenständige Entwicklertools überflüssig machen und sie durch das Paradigma „Konversation ist Entwicklung“ ersetzen.
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