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Behörden für Cybersicherheit untersuchen Xianying und Jiemeng AI wegen Verstößen gegen Vorschriften zur Kennzeichnung von Inhalten

Am 28. April verhängte die chinesische Cyberspace-Behörde (CAC) strenge Strafen gegen die Apps „Jianying“ und „Maoxiang“ sowie gegen die Website „Jiemeng AI“. Grund für diese Maßnahme war die mangelhafte Umsetzung der Vorschriften zur Kennzeichnung von KI-generierten Inhalten.
Eine gezielte Überprüfung ergab, dass diese Plattformen Vorschriften wie die „Regelungen zur Kennzeichnung von durch künstliche Intelligenz generierten Inhalten“ nicht wirksam einhielten. Sie hatten es versäumt, KI-generierte Bilder, Videos und andere synthetische Medien eindeutig zu kennzeichnen, und damit gegen zentrale Bestimmungen des Cybersicherheitsgesetzes und der vorläufigen Maßnahmen zur Verwaltung generativer KI-Dienste verstoßen.
Um diesen Verstößen entgegenzuwirken, wies die CAC die lokalen Behörden an, Maßnahmen wie formelle Verwarnungen, Abhilfeverfügungen und Verweise zu ergreifen und eine strenge Rechenschaftspflicht für das verantwortliche Personal einzufordern. Ein Vertreter der Behörde betonte, dass Online-Plattformen die gesetzlichen Anforderungen strikt einhalten, die Rückverfolgbarkeit von KI-generiertem Material gewährleisten und das öffentliche Interesse sowie die Ordnung im Cyberspace schützen müssen.
Angesichts der raschen Einführung großer inländischer Modelle wie DeepSeek V4 und des boomenden Wachstums im Bereich der Rechenleistung ist eine klare Kennzeichnung von KI-Inhalten zu einem entscheidenden Regulierungsinstrument geworden, um eine gesunde und geordnete Entwicklung der Branche zu fördern. Diese Durchsetzungsmaßnahme signalisiert das Engagement der Regulierungsbehörden für die Stärkung der rechtsstaatlichen Governance im Internet und markiert den Übergang der generativen KI-Branche von einer anfänglichen „Technologie-Sprint“-Phase in eine neue Ära des „Compliance-gesteuerten Wachstums“.
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