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Claude-Ausfall löst Kritik an Trump und militärische Widersprüche hinsichtlich der Iran-Angriffe aus

Gerade als die KI-Community über „Claude übertrifft ChatGPT” diskutierte, sah sich Anthropic mit dramatischen Wachstumsschwierigkeiten konfrontiert. Am 2. März 2026 kam es zu einem größeren Ausfall des weltweit führenden KI-Assistenten Claude, während das Unternehmen in eine angespannte Pattsituation mit dem Weißen Haus verwickelt war.
Serviceausfall: Der „Ansturm von Millionen Nutzern“ hinter einer zweistündigen Abschaltung
Daten von Downdetector und der offiziellen Statusseite von Anthropic zeigen, dass der Vorfall gegen 6:40 Uhr New Yorker Zeit begann:
Beispiellose Nachfrage: Anthropic gab an, dass der Ausfall nicht durch einen technischen Fehler verursacht wurde, sondern durch ein explosives Nutzerwachstum in der vergangenen Woche, das die Serverkapazität überlastete.
Rasantes Nutzerwachstum: Seit Januar ist die Zahl der kostenlosen Nutzer von Claude um 60 % gestiegen, während sich die Zahl der kostenpflichtigen Abonnements seit Oktober letzten Jahres mehr als verdoppelt hat.
Gezielte Auswirkungen: Der Ausfall betraf in erster Linie die für Verbraucher bestimmte Website claude.ai, die mobile App und das neue Tool Claude Code; die API-Dienste für Unternehmen waren weniger betroffen.
Aktueller Status: Nach etwa zwei Stunden Notfall-Skalierung und Reparaturen sind die Dienste von Claude wieder vollständig verfügbar.
Geopolitischer Sturm: Der „unsichtbare Held” wird verboten
Umstrittener als die technische Panne war der Konflikt zwischen Anthropic und der US-Regierung. Laut Berichten von Medien wie dem Wall Street Journal ereignete sich dies kurz bevor Trump ein Verbot gegen Anthropic erließ:
Militärische Nutzung: Das US-Zentralkommando (CENTCOM) hat Claude in jüngsten Operationen gegen den Iran sowie bei der Mission zur Festnahme von Maduro umfassend für die Analyse von Geheimdienstinformationen, die Identifizierung von Zielen und die Simulation von Kampfszenarien eingesetzt.
Gegenreaktion des Präsidenten: Obwohl das Militär Claudes „unersetzliche“ Leistung lobte, verurteilte Trump das Unternehmen öffentlich als „radikal links und woke“ und wies alle Bundesbehörden an, die Nutzung sofort einzustellen.
Grenzstreit: Der Kernkonflikt rührt von Anthropics Weigerung her, die Beschränkungen für „vollständig autonome Waffen” und „Massenüberwachung” aufzuheben. CEO Dario Amodei erklärte entschieden, dass das Unternehmen seine zentralen Sicherheitsgrundsätze nicht für einen Auftrag im Wert von mehreren hundert Millionen Dollar aufgeben werde.
Branchen-Einblick: Die „QuitGPT“-Bewegung im Zeitalter der KI
Analysten weisen darauf hin, dass ein wichtiger Treiber für den jüngsten Anstieg der Nachfrage nach Claude die „QuitGPT“-Bewegung auf Twitter ist. Aufgrund der Vereinbarung über „unbegrenzte Zusammenarbeit“ zwischen OpenAI und dem Pentagon sind einige Nutzer, die sich mit KI-Ethik befassen, zu Anthropic gewechselt, das strengere Sicherheitsgrenzen einhält.
Diese besondere Situation – von der Regierung auf die schwarze Liste gesetzt zu werden, während man gleichzeitig von der Öffentlichkeit und dem Militär stark nachgefragt wird – zeigt nicht nur die starken Fähigkeiten der Claude 3.5/4.6-Serie, sondern verdeutlicht auch die Überlebensherausforderungen, denen KI-Unternehmen in einem zunehmend politisierten Umfeld gegenüberstehen können.
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