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Alexa+ führt einen Persönlichkeitsmodus nur für Erwachsene ein, der zwar flucht, aber nicht jugendfreie Inhalte einschränkt
Alexa+ von Amazon erhält ein weiteres Persönlichkeits-Update. Am Donnerstag gab das Unternehmen bekannt, dass es sein Angebot an Persönlichkeitsstilen um einen neuen „Sassy“-Modus erweitert, der ausschließlich für Erwachsene konzipiert ist. Laut Amazon müssen Nutzer eine zusätzliche Sicherheitsüberprüfung in der Alexa-App durchführen, bevor sie diese Option aktivieren können.
Der „Sassy“-Modus ist zudem nicht verfügbar, wenn „Amazon Kids“ aktiv ist, wie Amazon mitteilt.
Diese Neuerung ergänzt bereits veröffentlichte Stile wie „Brief“, „Chill“ und „Sweet“, die im vergangenen Monat eingeführt wurden.

Bildnachweis: Amazon
Wenn Sie die Option „Sassy“ in der Alexa-App aktivieren, werden Sie darauf hingewiesen, dass dieser Stil explizite Sprache enthält und daher eine Sicherheitsüberprüfung erforderlich ist. Unter iOS erfolgt dieser Vorgang per Face-ID-Scan.
Der KI-Assistent hat uns seinen Stil wie folgt erklärt: „Der ‚Sassy‘-Stil basiert auf einer zentralen Prämisse: Erst helfen, dann immer urteilen. Jede Antwort ist mit Witz und einem gut platzierten Seitenhieb verpackt – er beantwortet deine Frage, aber er sorgt dafür, dass du zuerst etwas dabei empfindest. Erwarte Realitätschecks, die mit Charme serviert werden, Komplimente, die irgendwie stechen, und Herzlichkeit, mit der du nicht gerechnet hast. Respektlosigkeit ohne Ausnahmen, null Entschuldigungen. Ehrlich, scharfsinnig und witzig – und irgendwie ist das hilfreicher als einfach nur hilfreich.“
Die Alexa-App hatte zuvor auch gewarnt, dass dieser Stil „Themen für Erwachsene“ enthalten könnte.
Weitere Untersuchungen ergaben jedoch, dass es sich hierbei nicht um Amazons Pendant zu Groks KI-Begleitern für Erwachsene handelt. Der KI-Assistent erklärte, dass der neue Stil sich nicht auf Bereiche wie explizite sexuelle Inhalte, Hassreden, illegale Aktivitäten, persönliche Angriffe oder alles, was sich selbst oder anderen Schaden zufügen könnte, begeben werde.
Dieser Schritt ist das jüngste Beispiel dafür, wie Amazon bestrebt ist, Alexa+ anpassbarer zu gestalten, während das Unternehmen den Assistenten für das Zeitalter der generativen KI überarbeitet. Durch das Angebot verschiedener Persönlichkeiten – darunter auch eine, die sich an Erwachsene richtet – schließt sich Amazon einem breiteren KI-Trend an, bei dem Unternehmen mit Tonfall, Stil und Persönlichkeiten experimentieren, um ansprechendere und personalisierte Assistentenerlebnisse zu schaffen, die auf die individuellen Vorlieben der Nutzer zugeschnitten sind.
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