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SpaceX übertrifft die Erwartungen und bietet einen Kaufangebot in Höhe von 60 Milliarden Dollar, um eine Kapitalbeschaffung in Höhe von 2 Milliarden Dollar zu vermeiden.

Nur wenige Stunden bevor SpaceX die Übernahme des Unternehmens Cursor – Herstellers von künstlich intelligentem Programmierungssoftware – für 60 Milliarden Dollar bekannt gab, stand Cursor kurz davor, eine Finanzierungsrunde in Höhe von 2 Milliarden Dollar abzuschließen, so eine mit der Angelegenheit vertraute Quelle. Durch diese Runde wäre das Unternehmen auf einen Wert von 50 Milliarden Dollar geschätzt worden. SpaceX erklärte, dass es entweder das Unternehmen noch in diesem Jahr übernehmen oder 10 Milliarden Dollar an Cursor zahlen würde, um eine Zusammenarbeit im Bereich der künstlichen Intelligenz zu fördern.
Berichten zufolge führte Cursor gleichzeitig zwei Prozesse durch: Einerseits verhandelte es über eine mögliche Übernahme durch SpaceX, andererseits bereitete es eine private Finanzierungsrunde mit Investoren wie Andreessen Horowitz, Thrive, Nvidia und Battery Ventures vor. Diese Details wurden erst letzte Woche von TechCrunch berichtet.
Es ist nicht ungewöhnlich, dass Start-ups gleichzeitig Übernahmeverhandlungen führen und neues Kapital aufbringen. Allerdings bevorzugen viele private Unternehmen ihre Unabhängigkeit. Die 2 Milliarden Dollar an Finanzierung wären für Cursor wahrscheinlich nicht ausreichend gewesen, um den Break-even-Punkt im Cashflow zu erreichen, was das Unternehmen dazu gezwungen hätte, später zusätzliches Kapital aufzunehmen, so die Quelle.
SpaceX, das kürzlich mit xAI fusioniert hat, bemüht sich darum, seine Fähigkeiten im Bereich der künstlichen Intelligenz zu stärken, um mit führenden Unternehmen wie Anthropic und OpenAI konkurrieren zu können. Die Übernahme von Cursor gibt Elons Musks Unternehmen die Chance, im lukrativen Bereich der künstlich intelligenten Programmierung Wettbewerb zu führen.
Allerdings hat SpaceX die potenzielle Übernahme von Cursor auf das Nachfolgejahr seiner Börsengangspläne verschoben. Der Hauptgrund dafür ist, dass es vor dem Börsengang seine vertraulichen Finanzunterlagen nicht aktualisieren möchte. Mit seinen neu emittierten Aktien wäre es außerdem einfacher, die 60 Milliarden Dollar für die Übernahme aufzubringen.
Es scheint, als würden beide Seiten von dieser Transaktion profitieren.
Trotz schneller Umsatzzuwächse steht Cursor vor starkem Wettbewerb durch Anthropics Claude Code und OpenAI’s Codex. Angesichts dieser Bedrohung könnte es für das Start-up schwierig werden, weiterhin private Mittel zu beschaffen, um seine enormen Rechenanforderungen zu decken. Selbst wenn SpaceX die Übernahme nicht durchführt, würde Cursor eine Kapitalzufuhr in Höhe von 10 Milliarden Dollar erhalten, die über einen Zeitraum von Elons Musks Unternehmen ausgezahlt wird.
Falls SpaceX die Übernahme tatsächlich durchführt, wird das Raumfahrtunternehmen voraussichtlich das gesamte Team von Cursor beibehalten. Im Gegensatz zur Übernahme von Windsurf durch Google, bei der nur bestimmte Einzelpersonen übernommen wurden, verfügt SpaceX derzeit nicht über eine ausreichend starke Belegschaft im Bereich der künstlichen Intelligenz und gilt allgemein als kein bedeutendes Unternehmen in diesem Bereich.
Zudem verfügt SpaceX über umfangreiche Rechenkapazitäten in seinen Datacentern in Mississippi und Tennessee, die es Cursor anbieten könnte – möglicherweise als Ersatz für einen Teil der versprochenen 10 Milliarden Dollar an „Kooperationszahlungen“.
Außerdem hofft SpaceX, dass öffentliche Investoren es nicht nur als Raumfahrt- und Satellitenunternehmen werten. Durch die Ankündigung einer möglichen Übernahme positioniert sich SpaceX als Unternehmen im Bereich der künstlichen Intelligenz und erhält so die Chance, den deutlich höheren Bewertungsfaktor zu erzielen, den derzeit Wall Street Unternehmen in diesem Bereich zuweist.
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Zudem verfügt SpaceX über umfangreiche Rechenkapazitäten in seinen Datacentern in Mississippi und Tennessee, die es Cursor anbieten könnte – möglicherweise als Ersatz für einen Teil der versprochenen 10 Milliarden Dollar an „Kooperationszahlungen“.
Außerdem hofft SpaceX, dass öffentliche Investoren es nicht nur als Raumfahrt- und Satellitenunternehmen werten. Durch die Ankündigung einer möglichen Übernahme positioniert sich SpaceX als Unternehmen im Bereich der künstlichen Intelligenz und erhält so die Chance, den deutlich höheren Bewertungsfaktor zu erzielen, den derzeit Wall Street Unternehmen in diesem Bereich zuweist.
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