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Claude Desktop unterstützt nun APIs von Drittanbietern für drei große Cloud-Plattformen und verbessert so die Zusammenarbeit
Anthropic hat einen Konfigurationsleitfaden für Claude Cowork auf Plattformen von Drittanbietern veröffentlicht, der es IT-Administratoren ermöglicht, schnell unternehmensgerechte Setups auf den wichtigsten Cloud-Diensten wie Amazon Bedrock, Google Cloud Vertex AI und Azure AI Foundry bereitzustellen.
Multiplattform-Kompatibilität und flexible Bereitstellung
Dieses Update bietet Unternehmen erhebliche Flexibilität. Laut dem offiziellen Leitfaden unterstützt Claude Cowork nun macOS 13.0 (Ventura) und höher sowie Windows 10 und 11. Windows-Benutzer sollten vor der Installation die Funktion „Virtual Machine Platform“ aktivieren. Für IT-Teams, die auf effizientes Management setzen, ermöglicht die neue Version die Konfiguration von macOS über MDM-Tools wie Jamf und Kandji oder die Massenbereitstellung in Windows-Umgebungen mit Intune und Gruppenrichtlinien.

Grafische Benutzeroberfläche erleichtert die Konfiguration
Um den technischen Lernaufwand zu verringern, verfügt die Claude-Desktop-App nun über eine neue Benutzeroberfläche im „Entwicklermodus“. Administratoren können diesen über die Option „Fehlerbehebung“ im Menü „Hilfe“ aktivieren, ohne sich anmelden zu müssen, und anschließend direkt Inferenz-Endpunkte von Drittanbietern konfigurieren. Dieser grafische Ansatz macht die Einrichtung von API-Schlüsseln, JSON-Dateien für Dienstkonten und Gateway-Basis-URLs intuitiver und effizienter.
Verbesserte Plugin-Erweiterungen und Funktionen für die Zusammenarbeit
Funktional verbessert Claude Cowork die Zusammenarbeit erheblich. Es verteilt Plugins durch das Einbinden lokaler Verzeichnisse und ermöglicht es Unternehmen, Skills und MCP-Server an bestimmte Rollen anzupassen. Nach der Bereitstellung erhält die Benutzeroberfläche die neuen Registerkarten „Cowork (Zusammenarbeit)“ und „Code (Code)“, über die Benutzer direkt in der Host-Umgebung über das Terminal Code schreiben können.
Strenge Sicherheits- und Verwaltungsrichtlinien
Zur Einhaltung von Unternehmensrichtlinien werden im Leitfaden verschiedene Verwaltungsberechtigungen beschrieben. Administratoren können benutzerdefinierte Token-Nutzungslimits (Token-Obergrenzen) und statistische Zeitfenster festlegen sowie über MDM-Richtlinien unnötige Telemetrie-Uploads deaktivieren. Darüber hinaus ist das System in das OTLP-Protokoll integriert, was eine Echtzeitüberwachung von Eingabeaufforderungen, Tool-Aufrufen und Token-Verbrauch über OpenTelemetry ermöglicht und so eine transparente und sichere Nutzung von KI-Ressourcen gewährleistet.
Die MDM-Konfigurationsreferenztabelle wurde auf die Version vom April 2026 aktualisiert. Diese Bereitstellungsoptimierungen verbessern die Effizienz beim Ausführen fortschrittlicher KI-Modelle in privaten Clouds oder verwalteten Umgebungen erheblich.
Offizielle Dokumentation:
https://support.claude.com/en/articles/14680741-install-and-configure-claude-cowork-with-third-party-platforms#h_c00b8c02e0
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