China nennt US-Strafzölle einen „Witz“

China hat erneut die US-Zollmaßnahmen nachvollzogen und erklärt, dies sei die letzte Anpassung. Der neue Zollsatz liegt bei 125 Prozent, wobei Peking warnt, die USA liefen Gefahr, zu einem wirtschaftlichen "Lachnummer" zu werden.
In einer Erklärung des chinesischen Finanzministeriums – hier via Google übersetzt – teilten Beamte mit, dass weitere US-Zölle "wirtschaftlich nicht mehr sinnvoll" seien und Amerika "zu einer Lachnummer in den Annalen der Weltwirtschaftsgeschichte werden könnte". Die USA hatten im Februar zunächst einen Zehn-Prozent-Zoll auf chinesische Waren erhoben, der seitdem viermal erhöht wurde und nun bei 145 Prozent liegt. Bis heute hat China stets mit gleichen Zollerhöhungen reagiert.
Nach Angaben chinesischer Behörden gibt es bei dem neuen Zollniveau von 125 Prozent "keine Marktakzeptanz mehr für US-Waren, die nach China exportiert werden", was weitere Zollerhöhungen sinnlos mache. "Wenn sich die USA weiterhin darauf konzentrieren, Zollzahlen zu erhöhen, wird China diese Schritte ignorieren", hieß es in der Erklärung weiter.
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Peking hat jedoch andere Vergeltungsmaßnahmen nicht ausgeschlossen und schloss die Erklärung mit einer Warnung ab: "Wenn die USA weiterhin Chinas Interessen erheblich schädigen, wird China entschlossene Gegenmaßnahmen ergreifen und bis zum Ende kämpfen." Das Land kündigte kürzlich an, die Zahl der zur Veröffentlichung zugelassenen Hollywood-Filme zu reduzieren, und hat in der vergangenen Woche auch die Import- und Exportrechte mehrerer US-Firmen eingeschränkt.
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