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Apples KI-Version für den heimischen Markt stürzt wenige Stunden nach der überraschenden Markteinführung ab; noch keine offiziellen Pläne
Am 31. März 2026 um Mitternacht Pekinger Zeit wurde Apples generativer KI-Dienst „Apple Intelligence“ schrittweise für die chinesische Beta-Version auf Geräten aktiviert, die auf iOS 26.4 oder höher aktualisiert wurden. Während diese Funktion eine neu gestaltete Siri-Oberfläche und Kernfunktionen wie das Entfernen von Personen aus Fotos, intelligente Emojis, Echtzeitübersetzung und visuelle Intelligenz einführte, berichteten viele Nutzer von einer instabilen Aktivierung und stellten fest, dass das wichtige GPT-Erweiterungs-Plugin nicht ordnungsgemäß funktionierte.

Allerdings wurde bald vermutet, dass es sich bei dieser mit Spannung erwarteten Einführung um einen Fehler handelte. Laut Mark Gurman, einem bekannten Bloomberg-Reporter, war die Aktivierung von Apple Intelligence in China eine ungeplante, versehentliche Veröffentlichung. Gurman merkte an, dass die Funktionen zwar technisch schon seit Monaten bereitstanden, Apple jedoch noch keine endgültige Genehmigung von den chinesischen Regulierungsbehörden erhalten habe und es derzeit keinen konkreten Zeitplan für eine zukünftige Veröffentlichung gebe. Dieser Vorfall steht zudem in keinem Zusammenhang mit dem laufenden Testzyklus für iOS 26.5.

Die Beweise für die Theorie einer versehentlichen Veröffentlichung sind eindeutig: Erstens führt Apple selten wichtige Funktionen in Schlüsselmärkten wie China ohne offizielle Ankündigung ein; zweitens weicht eine nächtliche Einführung vom üblichen Veröffentlichungsmuster ab; und vor allem kann die in dieser Testversion enthaltene Google-Bildersuche innerhalb Chinas keine ordnungsgemäße Verbindung herstellen.
Apple hat inzwischen Sofortmaßnahmen ergriffen, um die Funktion zu entfernen. Viele Nutzer berichten, dass nach dem Tippen auf „Herunterladen“ in den Apple Intelligence- und Siri-Einstellungen der Fortschrittsbalken nicht mehr angezeigt wird. Dieser Vorfall verdeutlicht die Compliance-Hürden und technischen Komplexitäten, mit denen führende Gerätehersteller bei der Einführung von KI-Diensten in China konfrontiert sind.
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