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360 geht auf den Vorfall der Offenlegung privater Schlüssel ein, führt einen Fehler bei der Veröffentlichung an und kündigt die dringende Sperrung der Zertifikate an

Selbst erfahrene Veteranen im Bereich Cybersicherheit können manchmal ins Straucheln geraten. Kürzlich wurde festgestellt, dass das neue KI-Produkt der Firma 360, „360 Security Lobster“, ein kritisches, grundlegendes Sicherheitsversäumnis aufwies, was in der Branche weitreichende Bedenken hinsichtlich der Sorgfalt bei den Release-Zyklen von KI-Produkten aufkommen ließ.
Berichten zufolge lag das Problem im Installationspaket des Produkts begründet, in dem sich die privaten SSL-Schlüssel und Zertifikate für die Wildcard-Domain *.myclaw.360.cn befanden. Dies ist vergleichbar damit, einen Hauptschlüssel offen herumliegen zu lassen. Fällt dieser private Schlüssel in die Hände eines Angreifers, könnte er theoretisch dazu verwendet werden, sich als Server auszugeben, Man-in-the-Middle-Angriffe durchzuführen oder den Datenverkehr von Nutzern abzufangen.
Die 360 Company reagierte umgehend auf die Kontroverse und führte das Problem auf einen geringfügigen Verfahrensfehler während der Release-Phase zurück, bei dem versehentlich ein internes Domänenzertifikat in das öffentliche Installationspaket eingebunden wurde.
Um die Auswirkungen zu mindern, hat 360 die folgenden Sofortmaßnahmen ergriffen:
Sofortige Sperrung: Das kompromittierte Zertifikat wurde gesperrt und ist nun vollständig ungültig.
Risikobewertung: Das Unternehmen gibt an, dass normale Nutzer derzeit nicht gefährdet sind und technische Maßnahmen ergriffen wurden, um potenzielle Server-Fälschungen unter Verwendung des privaten Schlüssels zu blockieren.
Dass ein führendes inländisches Cybersicherheitsunternehmen wie 360 bei seinem eigenen KI-Produkt auf eine solche Sicherheitslücke stößt, ist eine deutliche Warnung für die gesamte KI-Branche. Angesichts der aktuellen Welle häufiger Veröffentlichungen großer Modelle und intelligenter Agenten ist es zu einem entscheidenden Verbesserungsbereich geworden, sicherzustellen, dass automatisierte Freigabeprüfungen substanziell und nicht nur prozedural sind.
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